CIRS Berlin

 

 

Zuletzt verändert: 04.02.2010

Die Organisationsstruktur des Modell-Projekts

 

Die Träger des Modell-Projekts

sind die Ärztekammer Berlin (ÄKB) und das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ), eine Einrichtung der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Sie stellen den organisatorischen und technischen Rahmen sicher, koordinieren das Modell-Projekt und engagieren sich bei dessen inhaltlicher Gestaltung. Die Geschäftsstelle des Modell-Projekts ist bei der ÄKB angesiedelt.

Die Steuergruppe

ist ein von der ÄKB und dem ÄZQ benanntes Gremium für die Begleitung, Steuerung und Weiterentwicklung des Modell-Projekts. Die maximal acht Mitglieder der Steuergruppe setzen sich aus Vertretern der ÄKB, des ÄZQ sowie den vom Anwender-Forum gewählten Sprechern zusammen.

Das Anwender-Forum

ist das Gremium für die kontinuierliche inhaltliche Arbeit des Projekts. In ihm sind alle beteiligten Einrichtungen durch ihre Vertrauenspersonen sowie Vertreter der ÄKB und des ÄZQ repräsentiert. In regelmäßigen Treffen werden die Berichte aus dem gemeinsamen Berichtepool ausgewertet und analysiert, Übersichten über häufig auftretende Fehlerquellen erarbeitet, Risikoschwerpunkte benannt und Vermeidungsstrategien für Fehlerquellen erörtert.

Daneben werden hier aber auch Mittel und Wege gefunden, wie die Patientensicherheit in den beteiligten Einrichtungen von allen Mitarbeitern gemeinsam weiterentwickelt und im Alltag umgesetzt werden kann.

Um die Idee der gelebten Sicherheitskultur zu verbreiten und Kolleginnen und Kollegen Wissen und praktische Fertigkeiten für die täglichen Arbeit an die Hand zu geben, kann das Anwender-Forum Vorschläge für Fortbildungen zu wichtigen Einzelaspekten des Themas Patientensicherheit entwickeln, die dann von ÄKB und ÄZQ umgesetzt werden.

Die Fachgruppen

werden vom Anwenderforum für häufig auftretende oder in ihrem Ergebnis besonders gravierende kritische Ereignisse und Beinahe-Schäden eingerichtet. In ihnen entwickeln Personen aus dem ärztlichen - und Pflegebereich mit spezifischen Fachkenntnissen speziell auf die Fragestellung zugeschnittene Lösungsstrategien, die dann entweder von den Mitgliedern des Netzwerks in gemeinsamen Projekten oder auch von den Einrichtungen individuell umgesetzt werden.